Boldertanz-Quelle: Sammlung Uhlandschule
Samstag, 18. Juli 2009
Freitag, 17. Juli 2009
Der Harrer-Brunnen- diesmal fotgrafiert von Ulrike Franz...
In den Filmen von Karl Harrer aus den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts spielt der Brunnen eine wesentliche Rolle. Allerdings stand er damals nicht quer zur Dorfstraße, sondern im rechten Winkel dazu. Wieviele Geschichten kennt dieses Brünnlein, das der Bildertanz in Erinnerung an den Filmer "Harrer-Brunnen" nennt.
Bildertanz-Quelle: Ulrike Franz
Wannweil 1824: Oberamtsbeschreibung Reutlingen (4)
»Wie der Spital zum Besitz des Dorfs gelangt sey, ist nicht genau bekannt. Im Jahre 1333 kaufte er den Wiodumhof und Kirchensatz für 240 (fb???) und ein päpstlicher Auftrag an den Probst zu Sindelfingen vom Jahre 1465, den Kirchensatz und Zehnten, wie solche der Spital von Albrecht von Blankenstein erkauft und langed ruhiglich besessen, zu confirmieren, so wie die im Jahre 1467 wirklich erfolgte Bestätigung beweisen, daß der Spital damals schon Herr des Dorfes war. Die Gerichtsbarkeit erhielt er jedoch erstvim Jahre 1471, wo Kaiser Friedrich III, dem Spital erlaubte, für die Orte Wannweil und Omenhausen (Umbenhausen) ein Gericht aus tüchtigen Personen von beyden Orten anzuordnen, weil sie bisher mit keinem Gerichtszwang versehen. Kurz vorher hatte Graf Eberhard von W. mit den Reutlingern Händel wegen der ihm bestrittenen Schätzung seiner eigenen Leute in Wannweil, und im Jahre 1484 vergleicht er sich nach einem langen Streit, worüber das Nähere der Sattler (Grafen III, S. 174 und f.) nachzulesen ist, mit der Stadt Reutlingen wegen der Gerichtsbarkeit, welche der Graf, vermöge der Kirchspielsgerichtsbarkeit von Möhringen, wozu Wannweil vorher gehört hatte, ansprach, dahin, daß dem Spital die vom Kaiser verliehene Gerichtsbarkeit über Wannweil und Ohmenhausen bleiben, Württemberg dagegen die bisher getheilte Gerichtsbarkeit in Kusterdingen allein besitzen sollte.«
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ENDE
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Donnerstag, 16. Juli 2009
Die Wannweiler Eselinnen: Noch sind es vier Monate...
Wannweil 1824: Oberamtsbeschreibung Reutlingen (3)
»Die Bevölkerung hat seit 10 Jahren um mehr nicht als 10 Menschen zugenommen. Die Culturverhältnisse sind hier dieselben wie in Betzingen, nur fehlt der Weinbau ganz, der Viehbestand ist gering, die Güter sind verhältnißmäßig weniger belastet, als an dem letztern Ort, und der Flächenraum der Gemarkung ist verhältnißmäßig doppelt so groß. Die Einwohner sind daher auch bei weniger Anstrengung vermöglicher; dagegen steht das Gemeindewesen minder gut als zu Betzingen.
Wannweil gehörte ehedem zu dem Reutlinger Gebiet, und war ein Reutlinger Spitalort. so daß der Spital als Grundherr die niedere, der Magistrat aber die hohe Gerichtsbarkeit und im Namen des Spitals das Patronatrecht ausübte.«
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Wannweil gehörte ehedem zu dem Reutlinger Gebiet, und war ein Reutlinger Spitalort. so daß der Spital als Grundherr die niedere, der Magistrat aber die hohe Gerichtsbarkeit und im Namen des Spitals das Patronatrecht ausübte.«
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Mittwoch, 15. Juli 2009
Vor 40 Jahren: Mit dem Schlauchboot auf der Echaz...
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