Freitag, 16. März 2012

Toppt den "Mr. Uninteressant"!

Gestern hat er gleich fünfmal zugeschlagen, der Mister X.

Router ein und dann wieder Router aus und das gleich fünfmal. Zwischen 10 und 10.30 Uhr hat er fünfmal seine IP-Adresse geändert, um alles mit "uninteressant" abzuqualifizieren, was ihm über dem Weg kam.

Er findet einfach alles uninteressant:

- das historische Foto mit dem abgebildete Gebäudeteil der Maschinenfabrike Finckh, der zum 75jährigen Jubiläum 1954 der Firma Finckh errichtet wurde und bei Errichtung des Finanzamts abgerissen wurde.

- das historische Foto mit der Aral-Tankstelle zwischen Merkur & Photo Akermann

- die Werbung für den Vortrag: ""Chancen und Risiken einer multimedialen Welt" am 20.03.2012". Ist es ihm egal, wenn aus Kindern potenzielle Amokläufer werden, nur weil er kein Kind mehr hat?

- die Feststellung, dass die unerlaubte Müllentsorgung leider noch mehr zugenommen hat, findet er im Bericht über die Markungsputzete dermaßen uninteressant, weil ja er mit Sicherheit keinen Müll illegal ablädt und kein verbrauchtes Fittierfett illegel entsorgt.

Heute wollen wir den Mr. X toppen, der ja immer anonym bleibt.

Bitte klickt unterhalb des heutigen Blogeintrages mit dem Winterbild (Schifahrer vor dem alten Ford) so oft auf "uninteressant" wie ihr könnt. Es ist sicherlich heute total daneben, bei frühlingshaften Temperaturen ein Winterbild im Blog zu veröffentlichen.



Vielen Dank, liebe Blogger!

Mittwoch, 14. März 2012

Vom Kaufhof & Mc Donalds zum Merkur & Photo Akermann



und mitten darin steht die Aral-Tankstelle.
So hatte es einst Immanuel Lude mit seinen Fotoapparat festgehalten.

Dienstag, 13. März 2012

Einladung zum Vortrag "Chancen und Risiken einer multimedialen Welt" am 20.03.2012


Chancen und Risiken einer multimedialen Welt

Termin: Dienstag, 20.03.2012, 19 Uhr
Ort: Uhlandschule Wannweil, Mozartsaal

Referenten: Dr. Ursula Gasch, Diplompsychologin und Kriminologin und POK Michael Hampel, Jugendsachbearbeiter der Polizei Reutlingen

Kosten: Eintritt frei
Dr. Ursula Gasch


„Ich habe keine Ahnung, was mein Sohn/meine Tochter
vor/mit dem PC macht!“

„Sind neue Medien schuld an der zunehmenden Jugendkriminalität?“

„Ist mein Kind ein potenzieller Amokläufer, weil es Ballerspiele spielt?“

„Wie verändert Medienkonsum das Gehirn?“

„Ist mein Kind spielsüchtig“?

„Warum sollen Handys gefährlich sein?“

Der Vortrag zeigt neben verschiedenen problematischen Phänomenen im Zusammenhang mit der Nutzung von Medien durch Kinder und Jugendliche die möglichen Hintergründe und gefährlichen Folgen eines unsachgemäßen Medienumgangs aus (neuro-)psychologischer, kriminologischer und polizeilicher Sicht auf.

Montag, 12. März 2012

130 kleine und große Helfer waren im Einsatz - Markungsputzete in Wannweil: Frühjahrsaktion für eine saubere Umwelt







"Mehr fleißige Helfer, aber auch mehr Müll wie im Vorjahr" zog Hauptamtsleiter Volker Steinmaier, der als Einsatzleiter der Frühjahrsputzaktion am Samstag mit dabei war, die Bilanz. Wie auch in den Vorjahren (2011 waren es 109 Helfer) waren zahlreiche Helfer aus Wannweiler Vereinen und Organisationen bei frühlingshaftem Wetter - mit Zangen, Müllsäcken und Handschuhen ausgestattet - fleißig am Werk, um achtlos weggeworfene Gegenstände oder wild entsorgten Müll von Zeitgenossen zu beseitigen, die offensichtlich nach der Devise leben "Nach mir die Sintflut". Aktiv beteiligt haben sich an der diesjährigen Markungsputzete wieder einige Privatleute und Mitglieder von folgenden Vereinen bzw. Organisationen: Alternative Liste, DLRG, Förderverein der Uhlandschule, Geflügel- und Kaninchenzuchtverein, Jugendfeuerwehr, NABU, Neuapostolische Kirche, Reitverein, Reservistenkameradschaft, Sportverein und Volksmission (Royal Rangers) und Wehrhistorischer Verein.

Die zahlenmäßig größten Truppen bildeten der Sportverein (22), der Reitverein (20) sowie der NABU (14) und der Förderverein der Uhlandschule mit 12 Saubermännern und -frauen.

Das Müllaufkommen nahm leider um mehr als das Doppelte zu. Während im letzten Jahr „nur“ rund 500 kg Restmüll zusammengeklaubt wurden, waren es heuer schon 1.200 kg. Das Aufkommen an Metallschrott ist identisch geblieben (rund 100 kg). Die starke Zunahme des Restmülls lässt sich u.a. dadurch erklären, dass in der Firsthalde drei riesige Siloplanen gefunden worden sind, von denen eine einzige schon 100 kg wiegt und eine Größe von 100 Quadratmetern hat. In der freien Landschaft entsorgte Autobatterien, Fahrräder, Motorradreifen und Glasflaschen sind in ihrer Gesamtheit natürlich auch schwer und tragen bei entsprechenden Mengen dazu bei, dass sich das Pendel der Waagschale deutlich nach unten drückt.

Die Helfer des Geflügel- und Kaninchenzuchtvereins beklagten sich über zahlreiche Hundebeutel, die, nachdem sie mit dem stinkenden Hundekot gefüllt worden waren, nicht nach Hause mit genommen, sondern ganz einfach in der freien Natur entsorgt worden sind. Gefunden haben sie auch einen großen Karton mit asiatischen Streichhölzern, der von einer Chinesischen Gaststätte stammen könnte. Stefan Wagner vom Reitverein hat in seinem Sammelgebiet zwei Säcke abtransportiert mit Prospekten eines Lebensmitteldiscounters.

Allerdings hat die unerlaubte Müllentsorgung leider noch mehr zugenommen. Die Helfer des Fördervereins der Uhlandschule trauten ihren Augen nicht, als sie am Hang unterhalb der Uhlandhalle gleich sechs Eimer mit verbrauchtem Frittierfett entdeckten, das von einem oder mehreren Veranstaltern der Uhlandhalle einfach den Hang hinunter geworfen worden ist. Ein Helfer musste das Fett sogar von einem Baumstamm herunterklauben, an den es mit voller Wucht geschleudert worden ist.

Gewachsen ist aber auch die traurige Erkenntnis, dass inzwischen die Verunreinigungen durch Müll sogar innerorts zur Selbstverständlichkeit werden so z.B. am Unteren Mühlweg oder entlang der Hecke an der Friedrich-List-Straße. Aus diesem Grunde hat es sich als richtig erwiesen, dass eigens für diese beiden Straßenzüge Helfer des Fördervereins der Uhlandschule bzw. des Sportvereins abgestellt wurden.

Nach dem fleißigen Einsatz stärkte sich die große Helferschar auf Einladung der Gemeinde Wannweil bei einem zünftigen Vesper, das im Reiterstüble, im Sportheim und im Züchterheim angeboten wurde. Volker Steinmaier: "Die Landschaftsoptik profitiert davon und die Arbeit fürs Gemeinwohl macht auch immer wieder Spaß".

Samstag, 10. März 2012

Das waren die Anfänge - Markungsputz 1972



Am Sonntag den 8.4.72 fand in Wannweil eine große "Waldputzete" statt. Anregungen zu dieser Aktion waren von den Mitgliedern des Bundes für Vogelschutz und des Schwäbischen Albvereins gekommen.

25 freiwillige Helfer hatten sich eingefunden, die Gruppe fuhr zum Kusterdinger Wald und Richtung Jettenburg, eine andere nahm sich das Wäldchen in Verlängerung der Charlottenstraße vor, die dritte suchte die Gegend um das Schützenhaus und das Gebiet um den Waldfestplatz ab.

Sechs Anhänger voll Unrat, Teertonnen, eine große Anzahl alter Eimer, ca. 80 volle Wurst- u. Fleischbüchsen, Solch eine Menge von Dreck an einem Nachmittag an besonders verschmutzten Stellen gesammelt zu haben, das empfanden alle als einen Erfolg, wenn auch als trauriges Resultat.

Von der Markungsputzte im Aurain 2011

Der Aurain befindet sich unterhalb der seit 1988 bestehenden Uhlandhalle in Verlängerung der Straße "In der Au". Den Flurnamen "Au" gibt es in zahlreichen Gemeinden. Er war schon im Mittelalter gebräuchlich. Er tritt oft auf bei Geländen beim Übergang vom Tal zur Halde in Ortsnähe. Das ist auch in Wannweil der Fall. Noch für die 1930er Jahre ist auch fotografisch belegt, daß die ortsnahen Wiesen in der Au von den Kleinbauern zur Gewinnung des täglich benötigten Grünfutters sehr begehrt waren.

Der Aurain selbst wurde als Streuobstweise genutzt. So baute sich ein privater Grundstücksbesitzer ein Bänkle mit vier Betonposten. In den Arbeitspausen von der Bewirtschaftung der Streuobstwiese hatte er einen schönen Blick auf Wannweil mit den markanten Bauten der Unteren Mühle, die heute als Mühlengebäude kaum mehr erkennbar ist, der Eisenbahnschule von 1911, die nach der Renovation von 2008 Wohnzwecken dient und der Johanneskirche in dem Erscheinungsbild, wie sie 1891 Heinrich Dolmetsch (1847 bis 1908) erweitert hatte.

Ab den 1960er Jahren ging das Interesse an den Streuobstwiesen zurück. Im Rahmen der "natürlichen Sukzession", wie die Förster sagen, machten sich in der Aurain Eschen und andere schnellwüchsige Bäume breit. Das Bänkle geriet in Vergessenheit. Längst war das Holz verrottet. Den Zweck der vier Pfosten aus Beton ist in dieser Umgebung nicht einfach nachvollziehbar. 2011 ist der Aurain das Ziel zahlreicher Müllsünder, sei es von oben von der 1956 erbauten und 1988 erweiterten Uhlandschule her als auch von unten. Dort konnten die Markungsputzer vom 26. Februar 2011 den abgebildeten Müllhaufen allein an Alteisen Bettrosten, Wäschespinnen Drahtzäunen, Kinderwagen und vieles mehr lokalisieren, aus dem Brombeeren-Gestrüpp ziehen und zur Abfuhr durch den Bauhof bereitstellen. Wenn der Aurain jetzt sauberer ist, kommen vielleicht weniger Zeitgenossen auf den Gedanken, ihn wieder für wilde Müllablagerungen zu benutzten.



Botho Walldorf

Freitag, 9. März 2012

Markungsputzete in Wannweil am 10. März: Bildertanzteam macht mit und trifft sich an der Uhlandhalle (Treffpunkt Nr. 7)

Der Frühjahrsputz in Wald und Flur hat in Wannweil eine lange Tradition. Bürgerinnen und Bürger treffen sich zusammen mit freiwilligen Helfern aus örtlichen Vereinen und Organisationen gemeinsam einmal im Jahr, um den Müll und Unrat auf unserer Gemarkung zu beseitigen.
Die diesjährige Markungsputzete findet am Samstag, 10. März 2012 um 9.30 Uhr statt. Wir haben folgende Treffpunkte für die einzelnen Sammelgebiete festgelegt:

1. ehem. Firma Ristrans, Gaststätte Albblick (in Richtung Degerschlachter Straße)
Gebiet rechts der Echaz - in Fließrichtung gesehen - von der Markungsgrenze Betzingen bis zur Degerschlachter Straße.
Verantwortlicher Verein: Volksmission
Vesper: Reiterstüble

2. Reithaus
Gebiet rechts der Echaz - in Fließrichtung gesehen - von der Degerschlachter Straße bis zur Markungsgrenze Kirchentellinsfurt (Ausnahme Kirchentellinsfurter Straße, Robert-Bosch-Straße).
Verantwortlicher Verein: Reitverein
Vesper: Reiterstüble

3. Rathaus
Gebiet entlang der Kirchentellinsfurter Straße bis zur Markungsgrenze Kirchentellinsfurt inkl. Robert-Bosch-Straße (rechts der Echaz - in Fließrichtung gesehen). Zu diesem Gebiet gehört auch die Dorfstraße von der Kusterdinger Straße bis zur Bahnhofstraße incl. des Bereiches der Echazbrücke bei der Bäckerei Klett.
Verantwortlicher Verein: Wehrhistorischer Verein
Vesper: Reiterstüble

4. Feuerwehrgerätehaus
Gebiet links der Echaz, beginnend am Spielplatz an der Jahnstraße bis hin zur Markungsgrenze bei der Kläranlage. Das Sammelgebiet verläuft entlang der (verlängerten) Gottlieb-Daimler-Straße und umfasst den Kieser, die Firsthalde und den Ofenbrunnen.
Verantwortliche Vereine: Neuapostolische Kirche, Jugendfeuerwehr
Vesper: Sportheim (Neuapostolische Kirche), Züchterheim (Jugendfeuerwehr)

5. Sportheim
Gebiet links der Echaz entlang der Gustav-Werner-Straße und der Jettenburger Straße (Markwasen, Greut, Kobletwasen, Platzäcker sowie die Mark)
Verantwortliche Vereine: NABU, ALW, DLRG
Vesper: Sportheim

(Neue Weinberge, Weinbergrain, Koblet, Grubwiesen, Grubäcker, Friedrich-List-Straße).
Verantwortlicher Verein: Sportverein
Vesper: Sportheim

6. Züchterheim
Gebiet links der Echaz talseits der Jettenburger Straße bis hin zum Grillplatz Jägerweg. (Bachwiesen, Brühl, Grubwiesen, Kobletwasen, Wart, Wartwasen, Würschert).
Verantwortlicher Verein: Geflügel- und Kaninchenzuchtverein, Reservistenkameradschaft
Vesper: Züchterheim

7. Uhlandhalle
Gebiet links der Echaz von der Uhlandhalle bis zur Markungsgrenze nach Kirchentellinsfurt. (Auäcker, Warthau, Wengenäcker, Wengenwasen, Wengenhau und Spitzäcker einschließlich des linken Echazufers und der Bahnunterführung Kusterdinger Straße incl. der Grünanlage sowie des Treppenaufganges zur Eisenbahnstraße).
Verantwortlicher Verein: Förderverein der Uhlandschule, Bildertanzteam
Vesper: Züchterheim

Alle Helfer erwartet nach getaner Arbeit im Reiterstüble, im Sportheim oder im Züchterheim ein wohlverdientes Vesper. Schon jetzt herzlichen Dank für Ihr Engagement!







Bildertanzquelle: Gemeinde Wannweil, Markungsputzete 2011