Freitag, 22. Februar 2013
Montag, 18. Februar 2013
Markungsputzete - am 2. März 2013 ist es wieder soweit!
Der
Frühjahrsputz in Wald und Flur hat in Wannweil eine lange Tradition.
Bürgerinnen und Bürger treffen sich zusammen mit freiwilligen Helfern
aus örtlichen Vereinen und Organisationen gemeinsam einmal im Jahr, um
den Müll und Unrat auf unserer Gemarkung zu beseitigen.
Die diesjährige Markungsputzete findet am Samstag, 2. März 2013 um 9.30 Uhr statt (Ausweichtermin Samstag, 16. März 2013).
Alle Helfer erwartet nach getaner Arbeit im Reiterstüble, im Sportheim oder im Züchterheim ein wohlverdientes Vesper.
Teilnehmer der Markungsputzete 2012
Sonntag, 17. Februar 2013
Einzelheiten am Hause Dorfstraße 14 in Wannweil


Die Wannweiler Blog-Einträge leben davon, dass möglichst viele Autoren Bilder und Texte zu verschiedenen Themenbereichen einstellen. Dieter Ludäscher fotografiert vor allem aktuelle Veranstaltungen mit Personen drauf. Ulrike Franz hat schon manches Fotomotiv im Flecken entdeckt. Zudem zeigt sie immer wieder ihre neue Heimat Tuscaloosa (Alabama), in der sie sich zusammen mit ihrem Ehemann Heiner noch ein paar Jahre aufhalten wird. Volker Steinmaier, der "Teamchef" des Bildertanz-Teams, hält den Blog am Laufen. Er sorgt dafür, dass jeden Tag ein neuen Eintrag erscheint, entweder von gestern (Vergangenheit), von heute (Gegenwart) oder von morgen (Zukunft). Er hat mit dem Blog die Möglichkeit, manchen Bericht aus dem Gemeindeboten auch ins Netz zu stellen. Botho Walldorf geht der Geschichte der inzwischen wenigen verbliebenen alten Häuser nach.
Das giebelständige Fachwerkhaus Dorfstraße 14 gehört 2011 zu den ältesten Häusern Wannweils. Am 21. März 2011 gestattete Ortsbaumeisterin Dorothee Mergenthaler dem B. Walldorf eine Begehung auf eigene Gefahr.
Natürlich wäre eine Besichtigung in bewohntem Zustand wesentlich interessanter gewesen. Aber die letzten Bewohner wären nicht bereit gewesen, ihre veralteten Wohnverhältnisse dokumentieren zu lassen. Vielmehr schämten sie sich wegen der alten Bühne. So bietet nur ein leerstehendes Haus die Gelegenheit, sich noch einmal mit der Hausgeschichte zu befassen. Professionelle Hausforscher würden wie Stefan Uhl oder Tilmann Marstaller würden noch mehr sehen. Aber die wollen bezahlt sein.
Das Haus Dorfstraße 14 war ursprünglich kaminlos, wie die rauchgeschwärzten Balken zeigen. Der dann ab etwa 1750 folgende durchgängige, besteigbare Kamin ist nicht auf unsere Zeit gekommen. Diese Kamine hatten an sich, dass die Küchen meist rabenschwarz vom Rauch waren. Ab 1900 sprachen die Bau-Aufsichtsbehörden diese Kamine ab. Schmalere Kamine vom Grund des Hauses wurden nun aufgebaut. Drum herum wurde meist alles alt belassen. Das macht heute den Reiz der wenigen erhaltenen gebliebenen alten Bühnen aus. Für solche Bühnen schämten sich die Hausbesitzer in neuerer Zeit. Daher blieben sie unzugänglich.
Oft blieben- wie auch im Haus Wurster- ein großer Teil der bauzeitlichen Verhältnisse wie der Dachstuhl und die Trennwände und Schiedgiebel bis heute bestehen. Manchmal fielen die bauzeitlichen Verhältnisse dem Einbau von Zimmern zum Opfer. Blecherne Ofenrohre führten den Rauch von den Feuerstellen zu dem Kamin. Diese Situation ist auf diesem Bild dargestellt. Einmal jährlich mussten die Ofenrohre gerußelt werden. das war eine schmutzige Arbeit. Mit dem Aufkommen von Öl oder Elektroheizungen brauchte man diese Rauch-Abzugssyteme nicht mehr. Sie waren einst in jeden Haus vorhanden.
Das zweite Foto zeigt das Detail einer "Reigertenwand". Das Wort "Wand" erinnert ja an "gewundene" (Haselnussstecken,) wie sie hier abgebildet sind. Manchmal flogen die Faschinengeflechte heraus. Dann wurde mit Backsteinen oder modernen Hohlblocksteinen ausgeflickt. Die Dokumentation des Hauses Dorfstraße 14 gehört zum Inhalt des virtuellen Museums von Wannweil.
Botho Walldorf, Volker Steinmaier
Samstag, 16. Februar 2013
Ein Jahr ist es her
Sigrid
Böhler, die neue Chorleiterin der Eintracht-Chöre, gab am 23. Januar 2012 ihre
erste Chorprobe bei den Eintracht-Chören.
Sigrid
Böhler ist seit einem Jahr die Chorleiterin der Eintracht-Chöre
Freitag, 15. Februar 2013
Donnerstag, 14. Februar 2013
Mittwoch, 13. Februar 2013
Wannweil im vergangenen Jahrhundert
Ältestes bisher bekanntes,
in Wannweil aufgenommenes Foto, um 1864
Aus der Broschüre
"Wannweil im vergangenen Jahrhundert" vom Jahr 2000, die im Februar
2013 noch als Rarität zum Preis von 5 Eur auf dem Rathaus., Zimmer 1 bei
Frau Steinmaier noch zu haben ist.
Im
Ausstellungs-Begleitheft konnten nur Teilaspekte von Wannweiler Geschichte
dokumentiert werden. Damit hat die Broschüre ihren Zweck erfüllt.
Bildbeschreibung:
Weil das Originalfoto mit "Wannweil" beschriftet ist, kann es dem
frühindustriellen Trachtendorf zugeordnet werden. Mädchen in Festtagstracht,
mit Wassereimer auf dem Kopf, an einem bisher nicht bestimmbaren Bauernhaus mit
Außentreppe, rechts ein hölzerner Schubkarren, wie er bis in die 1950er Jahren
noch verwendet wurde, wannweilerisch „Schuakarra“ genannt
Fotografiegeschichtliches:
Vor 1864 machte der Fotograf Ludowic Hart (geboren um 1837, gestorben 1919)
eine Rundreise durch die Trachtendörfer der Umgebung. Er fotografierte u.a.
auch in Betzingen und in Mähringen. Seine frühen "Albumium-Abzüge"
veröffentlichte er im Original in dem Druckwerk "Galerie universelle des
peuples, Württemberg", Straßburg, 1865. Signatur im Stadtarchiv
Reutlingen: S 102, Nr. 77
Ein Exemplar
dieses Werkes konnte das Stadtarchiv Reutlingen um 1998 im Antiquitätenhandel
erwerben. Der Verfasser dankt Herrn Brühl vom Stadtarchiv Reutlingen für diesen
außerordentlich wichtigen Hinweis. Das Foto konnte in der Jahr 2000 Ausstellung im Original
besichtigt werden.
Weil Wannweil
seit dem 15.10.1861 Bahnanschluß hatte, konnten die frühen Fotografen mit ihrer
schweren Foto-Ausrüstung ohne größere Mühe anreisen. Weiterhin stand das Tragen
der Tracht in voller Blüte. Nach den Malern der Betzinger Malschule wie etwa
Robert Heck (1831-1889, siehe Bildband Wannweil II von 1996, Seite 116) fanden
also auch die Fotografen genügend Motive im "Flecken". 25 Jahre nach
dem Erfinden der Fotografie durch Daguerre (1839) wurden durch diese
Glücksfälle bereits Außenaufnahmen in Wannweil gemacht. Weitere glückliche
Umstände führten dazu, daß diese nunmehr 147 Jahre alten Fotografien im
Original bis in unsere Zeit erhalten geblieben sind. Diese
Veröffentlichung im Blog soll mit dazu
beitragen, daß das bisher älteste, in Wannweil aufgenommene Foto nicht erneut
der Vergessenheit anheim fällt.
Abonnieren
Posts (Atom)


















