Samstag, 17. August 2013

Besuch der Sternwarte Reutlingen - Hier schaut man gern mal in den Mond

Beitrag des Fördervereins der Uhlandschule zum Ferienprogramm von Wannweil:





Sterne sind uns schnuppe? Von wegen: 18 Kinder und drei Betreuerinnen waren beim Besuch der Sternwarte Reutlingen im Rahmen des Ferienprogramms mit großem Interesse dabei, zu dem der Förderverein der Uhlandschule eingeladen hatte. Ganz klar: hier schaut man gern mal in den Mond, sieht durch leistungsfähige Teleskope weit entfernte Himmelskörper, betrachtet die in alten Zeiten so benannten Sternbilder wie den "Löwen" oder " den großen Wagen". Selbst bei dicht bewölktem Himmel. Da sind die aktuellen Sternbilder eindrucksvoll im Planetarium zu besichtigen. Das Planetarium, die Modelle zur Darstellung von Sonnen-und Mondfinsternissen und natürlich auch die zwei Teleskopkuppeln mit zwei Linsen- und einem großen Spiegelteleskop machen die Sternführungen zu einem abwechslungsreichen und kurzweiligen Ausflug in die Welt der Sterne und Planeten, wie es zu Recht in dem Faltblatt der Sternwarte heißt, das zwischen Oktober und Februar auch öffentliche Sternführungen auf dem Programm hat.

Bernd Augustin und Lothar Brankatsch von Planetarium und Sternwarte des Vereins für Volksbildung e.V. in der Karlstraße 40 verstanden es, den
kleinen und großen Teilnehmern des Ferienprogramm-Sternwartenbesuchs am 12. August lebendig und verständlich einen Einblick in die Astronomie zu vermitteln. Was unterscheiden Sterne von Planeten? Wie weit ist die Sonne von der Erde entfernt Wie heißen die Planeten unseres Sonnensystems? Bis in den späten Abend stellten die Kinder interessierte Fragen rund ums Thema. Was unter anderem besonderen Einblick auf sie machte: Die Darstellung von unzähligen Sternschnuppen.
Die Gruppe konnte auch ein steinförmiges kleines Überbleibsel, einer solchen Sternschnuppe, das beim Eintritt in die Erdatmosphäre nicht verglüht ist, in Händen halten. Ob in diesem Zustand auch noch die Abgabe eines Wunsches möglich ist, das steht allerdings in den Sternen...
Der Wunsch trocken nach Haus zu kommen, wurde jedenfalls nicht erfüllt: den Weg von der Sternwarte zum Bahnhof legten die Ausflügler im strömenden Regen zurück.
Fotos und Text: Margret Rilling

Montag, 22. Juli 2013

Betriebsbesichtigung der Firma PARAVAN in Pfronstetten-Aichelau mit dem Gemeindediakon im ev. Kirchenbezirk Reutlingen, Jürgen Rist



Am Freitag, den 19.Juli 2013 besuchten 41 Männer , davon 12 Personen aus Wannweil, die inzwischen wohlbekannte Firma PARAVAN in Pfronstetten-Aichelau. Der in Wannweil wohnhafte Gemeindediakon Jürgen Rist hatte die Betriebsbesichtigung in bewährter Weise organisiert.
Zunächst wurde in dem modernen Kundencenter bei Cafe und Kuchen ein Film über die Firma Paravan vorgeführt. Im Jahre 1995 kam der Aichelauer Kfz-Mechaniker  Roland Arnold  (heute 47 Jahre) auf den Gedanken, Serienautos für die Bedürfnisse von  Behinderten umzubauen. Diese Geschäftsidee hatte vor ihm niemand. In über zwei Stunden zeigte Verkaufsleiter Raach die drei großen modernen Hallen. Sie zeichnen sich durch besondere Sauberkeit aus. Aus den Fenstern sah man in die Weite der Kuppenalb. Ferner stellte sich Raach den zahlreichen Fragen der Männer. Seit einigen Jahren ist der Unternehmer Würth Teilhaber der Firma. Aktuell arbeiten um die 140 Mitarbeiter dort.  Diese kommen aus den Räumen bis Nürtingen, Ulm und Sigmaringen. Ein prominenter aktueller Kunde ist der bei der Talkshow „Wetten dass“ vor 2 Jahren verunfallte Samuel Koch. Ferner passt das Unternehmen elektrobetriebene Rollstühle an die individuellen Bedürfnisse von Kranken an. Der derzeit prominenteste Rollstuhlfahrer, Finanzminister Wolfgang Schäuble, verfügt noch über „Restkräfte“, das heißt, er kann seinen Rollstuhl noch selber bewegen. Er ist daher noch nicht Kunde von Paravan. Das junge, innovative Unternehmen hat schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten, deren Urkunden und Pokale in einer sogenannten „hall of fame“ ausgestellt sind. Auch Bundeskanzlerin Merkel ist schon auf das Unternehmen aufmerksam geworden. Der Unternehmer Arnold will weiterhin am Standort Aichelau festhalten, weil er sich weiterhin als Aichelauer fühlt. Durch Zufall war J. Rist auf die Möglichkeit einer Betriebsbesichtigung aufmerksam geworden, weil in seiner Verwandtschaft jemand dort arbeitet.
Der Männerabend klang im ev. Gemeindehaus in Kleinengstingen aus. Dort hatten einheimische Männer einen Grillabend vorbereitet. Das neue Programm der ev. Männerarbeit im Kirchenbezirk Reutlingen ab Sept. 2013 , versendet J. Rist demnächst auf Papier und  per E-Mail. Er hofft auf eine rege Teilnahme.

Botho Walldorf