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Samstag, 11. August 2012

Disteln sind kein Unkraut und Schmetterlinge kein Ungeziefer.

So betrachtet ist die Distelblüte nicht nur schön, sondern auch ein Wirtshaus für Schmetterlinge, Hummeln, Wildbienen und viele andere Insekten deren Namen nicht jeder kennt. Sind das alles Ungeziefer?

Mittwoch, 13. Juni 2012

Strichweise Regen auf den Härten

Ein kleines Regengebiet stand heute mittag über den Härten. Blick vom Kusterdinger Industriegebiet Mark West in Richtung Wankheim.

Dienstag, 21. Februar 2012

Der Wannweiler Lichtenstein um 1931


    Haus Rilling, Brunnenstr.2. Lichtenstein-Nachbildung im Garten.

Ist es wirklich eine Nachbildung oder gar das Modell des großen Lichtenstein? Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall freuen sich die Besitzer des Schlosses, der Küfer Frieder Rilling und sein Bruder Christian, welcher gerade aus einer handgemachten "Lägel" dem Nachbar einen Most einschenkt. Die Schwester der beiden, Anna und die Nachbarin Thekla Ebinger geniesen auch den Frühling am Lichtenstein. Die Gruppe musste  an diesem Sonnag kein Geld für die Zahnradbahn ausgeben. Frieder (1903-1991) und Anna (1911-2004) durften in ihrem Elternhaus alt werden, Christian ist am 30. Nivember 1944 in Keckovce in der Slowakei  gefallen und liegt auf dem Soldatenfriedhof  Zborov Slowakei (Block A Reihe 4 Grab 183).

Walter Karl

Freitag, 4. Februar 2011

Der Wanderschäfer ist unterwegs

Heute nachmittag wanderte eine stattliche Schafherde, mit Esel, von Wannweil nach Jettenburg. Hinter der Brücke über den Lumpenbach bogen sie ins Feld ab.

Samstag, 14. August 2010

Fahrkarten aus dem Automat - 1982 ein Novum, 2010 ein Ärgernis

Bahnhof Wannweil, Aufnahme 1989
Im September 1982 wurde am Gleis nach Tübingen dieser Fahrscheinautomat aufgestellt Bis dahin konnten die Fahrausweise noch am Schalter oder im Zug gelöst werden. Irgendwann später ersetzte man den Automat durch einen moderneren. Das Modernste auf dem Markt wurde nun im August 2010 installiert, allerdings ist dieses Gerät so teuer, dass in Wannweil nur eines am Gleis nach Reutlingen aufgestellt wurde. Das neue Gerät verkauft Fahrkarten nach Kirchentellinsfurt oder auch nach Paris. Vermutlich zeigt das Display auch an, auf welchem Gleis der Pariser Zug abfährt - wenn er durch die hin und herspringerei von einem Bahnsteig zum anderen nicht schon längst abgefahren ist.
Bahnhof Wannwei, das Sperretürchen.
1989 war das Türchen längst außer Betrieb und ins Gras eingewachsen. Vorbei die Zeit, als kurz vor der Einfahrt des Zuges der "Schnecken-Christoph" mit einem großen Schlüssel das Schiebetürchen öffnete und jedem Fahrgast die hingehaltene Fahrkarte aus Pappendeckel knipste. Wer seine Tante zum Zug begleitete und ihr z.B. den Koffer ins Abteil trug, musste vorher eine Bahnsteigkarte lösen. Ungeknipst kam keiner durch die sogenannte Sperre.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Wie viele Wannweiler heißen Jakob und Christian?


 Eine nette Statistik von 1912 und 1972.

Im Telefonbuch findet man noch eine handvoll Jakob und ebenso viele Christian. Rechnet man die Familienmitglieder und nicht eingetragene Telefonbesitzer dazu könnte die Zahl von 1972 noch gehalten werden. Der Name Christian ist ja wieder modern.

Samstag, 19. Dezember 2009

Kunst im Ort - Lothar Quinte


Das 1955 erbaute Lehrschwimmbecken in der Uhlandschule.

Zur Einweihung schrieb die Presse:" In diesem modernen Bauwerk sind auch zwei namhafte Reutlinger Künstler zur Ausschmückung herangezogen worden. Lothar Quinte hat für die Lehrschwimmhalle in großes Majolika-Wandbild geschaffen, das die Lebensfreude der Jugend, wie sie in einem Schwimmbad herrscht, in einer Farbenkomposition wiederspiegelt."

1988 ist das Kunstwerk der Erweiterung der Schwimmhalle zum Opfer gefallen.

Das alte Schwimmbecken wurde verfüllt. Die Majolikawand konnte leider nicht erhalten werden. 1990 war das neue Lehrschwimmbad fertiggestellt.




Lehrbetrieb in der alten Schwimmhalle.

Auf diesem zufällig entstandenen Foto ist die Farbgebung des Kunstwerkes festgehalten.
DLRG-Foto Eckloff

Lothar Quinte (* 13.4.1923 in Neisse, Schlesien, † 29.7.2000 in Wintzenbach, Frankreich) war ein deutscher Maler der Avantgarde. Er  wohnte damals in Pfullingen und hatte in Reutlingen ein Atelier. Alle älteren Kinobesucher kennen ein weiteres Wandbild Quintes, es schmückte, ebenfalls nur bis zur Erweiterung des Gebäudes, die Frontseite der Planielichtspiele.

Montag, 14. Dezember 2009

Kunst im Ort - Ernst Yelin


Kruzifix in der Johanneskirche, Werk von Ernst Yelin 1958

Bei der Renovierung 1958 wurde die Ausgestaltung der Kirche stark verändert. Die Ausmalungen und Verzierungen, 1891 durch Kirchenbaumeister Heinrich Dolmetsch entworfen, wurden entfern. Auch das kleine Altarkreuz wurde ersetzt. Dank einer Spende der Spinnerei Wannweil konnte der Bildhauer Ernst Yelin beauftragt werden. Yelin (1900-1991) entstammte einer alten Stuttgarter Künstlerfamilie. Sein Vater war der Kirchenmaler Rudolf Yelin der Ältere (1864–1940), sein Bruder der Glasmaler Rudolf Yelin der Jüngere (1902–1991). Dass Yelin auch erotische Plastiken schuf ist weniger bekannt.

Montag, 7. Dezember 2009

Gerhard Kern, ein Pferdefreund


 Der Landwirt Gerhard Kern ( 1932-2003).

Hier putzt er das Geschirr, damit seine Pferde 1989 stolz die Weihnachtskutsche ziehen können. Gerhard Kern hat schon für den Leichenwagen die Pferde gestellt. Er beherrschte auch noch das Pflügen mit Pferden. Beim Fuhrmannstag in Pliezhausen nahm er beim Wettpflügen teil. Seine Familie betreibt nach wie vor einen Pferdehof im Gewann Mark.


Heiligabend 1989

Sonntag, 6. Dezember 2009

Wannweiler Weihnachtsmann 1989


Wer trägt das Weihnachtsmannkostüm?

Pelzmichel, Weihnachtsmann, Nikolaus? Die Insignien der "Jahresendfigur" haben sich im Lauf  der Jahrhunderte vermischt. Das Christkind passt irgendwie dazu.
Leider sind in den Monaten Februar bis Oktober die Bezeichnungen "Weihnachtsmann" und "Christkindle" negativ belegt. Kein Macho will als Weihnachtsmann tituliert werden, noch viel weniger möchte er ein "Christkindle", wie zum Beispiel ein schlecht konstruiertes technisches Produkt, untergejubelt bekommen.


Ein unwiederbringliches Bild.

Am schneefreien Heiligabend 1989 gehen die Nikoläuse auf Tour. Das Rathaus wurde 6 1/2 Jahre später abgebrochen.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Weihnachtsmarkt in Wannweil am 9. Dezember 1989


Verkaufsgespräch bei den Trockenblumen.

Vor dem Haus von Karl Harrer, dem Plattenleger und Gemeindefilmer, hatte Traute Knörzer ihren Stand aufgebaut.


Blick in die Dorfstraße.

Links das "Plattenlegerhaus" Harrer, dahinter die Bäckerei Speer. Rechts hinten ist das Volksbankgebäude noch nicht "Aufgestockt".

Fotos Ott

Weihnachtsmarkt vor 20 Jahren in Wannweil


Vor der Bäckerei Speer.

Die Bäckerskinder dürfen Hexenhäuschen verkaufen. Der kleine Martin hat hoffentlich auch eines bekommen, wenn die Judith ihm eines übrig lässt..


Der Wannweiler Weihnachtsmarkt war damals in der Dorfstraße.

Weihnachtliche Stimmung kann man hier auf dem Platz vor dem Ebingerbrunnen nicht erkennen.

Samstag, 31. Oktober 2009

Projekt Kleindenkmale auf der Gemarkung Wannweil



Markstein aus der Zeit als Wannweil noch zum Reutlinger Spital gehörte. 

Dieses gut erhaltene  Kleindenkmal steht an der Ortsgrenze zu Kusterdingen im Wengenhau. (GPS 9° 8' 17''   48° 31' 22'' ) Dass er heute noch Gültigkeit besitzt sieht man an der aktuellen Farbmarkierung des Forstamtes.

Worum geht es bei diesem Projekt?
Die Kleindenkmale im Landkreis Reutlingen werden innerhalb von zwei Jahren – bis Herbst 2011 – mit Unterstützung des Landesamts für Denkmalpflege flächendeckend inventarisiert und in Bild und Text dokumentiert. Nach dem Abschluss des Projektes werden die Daten beim Landesamt für Denkmalpflege und im Kreisarchiv Reutlingen archiviert und sind fortan für alle Interessierten zugänglich.
Diese Forschungsarbeit kann nur mit ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet werden, die auf Spurensuche gehen und die Inventarisierung nach standardisierten Vorgaben durchführen. Dabei wird mit modernsten Methoden gearbeitet, denn jedes Kleindenkmal wird mit GPS-Daten genau lokalisiert.
Wer mit offenen Augen in unserem Landkreis unterwegs ist, kann am Straßenrand, in Wald und Flur manche Entdeckung machen. Steinkreuze, Bildstöcke, Gedenksteine, Feldhäuschen, besondere Marksteine, alte Wegweiser stehen da als stumme Zeugen vergangener Zeiten und geben so manches Rätsel auf. Was bedeuten die Wappen auf dem Markstein? Ist hier, wo das Kreuz steht, in grauer Vorzeit ein Mord geschehen? Was hat es mit dem tiefen Brunnen mitten im Wald auf sich? Die kleinen Denkmale, die manchmal ganz im Verborgenen ihr Dasein fristen, manchmal aber auch eine Landschaft prägen, können Geschichten erzählen, wenn man sich mit ihnen beschäftigt. Sind sie aber vergessen, dann sind sie in Gefahr. Die einen werden mutwillig zerstört, andere werden gestohlen und oft viel später erst wird der Verlust bemerkt, andere verschwinden unter Bäumen und Gebüsch, vermodern oder versinken im Boden. Um dem vorzubeugen, beteiligt sich der Landkreis Reutlingen nun an dem landesweiten Projekt „Dokumentation der Kleindenkmale in Baden-Württemberg“.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Wannweiler Kehrwoche 1930


So geht´s schneller. Teamarbeit beim Hausputz. Die Hauptakteurin Luise Thumm hat sich ein Kopftuch umgebunden und sich mit dem Reisstrohbesen bewaffnet.  Maria Lumpp verh. Gaiser (1904-1984) schnappte sich den Kehrwisch  und Luises Schwester Frida Thumm verh. Mayer (1905-1993) traktiert die Fußmatte. Das Reinigungsobjekt steht heute allerdings in Kirchentellinsfurt in der Wannweiler Straße. Ab 1.April 1936 wurde ein Teil der Wannweiler Markung dem Ort Kirchentellinsfurt zugeschlagen. Betroffen waren insbesondere der K'furter Bahnhof sowie die Häuser im sogenannten 'Täle'. (Bahnhofstraße, Wannweiler Straße), auch die Bahnhofswirtschaft .

Samstag, 17. Oktober 2009

Gemütlicher Winterabend um 1955



In der Stube der Familie Gaiser.

Links im Bild die Ehepaare Georg und Maria Gaiser und Karl und Pauline Ott. Den Männern macht es offensichtlich Spaß, die aufzuwickelnden Wollstränge zu halten. Nur schade, daß sie in dieser Position nicht vom reich gedeckten Tisch gebrauch machen können.

Sonntag, 11. Oktober 2009

An der Blaulache, ein Sonntagsspaziergang


Fußgängersteg an der Blaulache, Blick zum Weg

Der Weg führt am Waldrand entlang der Bahnlinie von Kirchentellinsfurt nach Tübingen. Der Fußgängersteg ist nicht mehr, er war früher Teil eines Fußweges. Die Eisenbahnbrücke,  eine genietete Eisenfachwerkskonstruktion,  hat sich seither kaum verändert. Die Aufnahme entstand um 1930. Links Maria Lumpp verh. Gaiser (1904-1984) rechts Ihre Schwester Elisabeth (1908-1982)

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Springerlesmodel mit regionalen Motiven


Springerlesmodel aus Lindenholz

Motiv: Tübinger Tor, Reutlingen
Entstehung um 1930. Frage an die Reutlinger: wann kam der Reichsadler weg?
Hier in Original!

Montag, 5. Oktober 2009

Beim Albverein um 1960


Gruppe des Schw. Albvereins, Ortsgruppe Wannweil in der Wutachschlucht

von rechts: Fritz Welsch, Lisel Lumpp (1908-1982), Martha Welsch geb. Steinmaier (1910-1999) die Frau von Fritz Welsch, Maria Gaiser geb. Lumpp (1904-1984)  und  Karl Gaiser Schreiermeister (1896-1994)