Samstag, 7. April 2012

Viel Sonne, hohe Energieproduktion im März

Energieproduktion der Solaranlage auf dem Dach der Uhlandschule Wannweil im März 2012



Energie (Messtechnik)
2.811,57 kWh, Monatswerte Einheit
3.404,27 kWh, Jahreswerte Einheit


Energie (Zählerstand)
3.563,91 kWh, Monatswerte Einheit
4.156,71 kWh, Jahreswerte Einheit

Nennleistung 27,72 kWp


Link zu den Auswertungen des Weblogs der Solaranlage in der Uhlandschule Wannweil

Freitag, 6. April 2012

Weitere Veränderungen im Gebäude Hauptstraße 18 in Wannweil, Stand April 2012.




Hätte der jeweilige Amtsbote auf dem täglichen Weg zur Volksbank seit Fertigstellung des neuen Rathauses im Okt. 1996 ab und zu ein digitales Foto gemacht in den 16 Jahren, könnten wir heute die interessierten Blogger wochenlang mit Nachrichten versorgen.

Seit Ende März 2012 stehen die Geschäftsräume der "Computerklinik" leer. Wenn man die dort im Schaufenster dargebotenen Dienstleistungen betrachtet, stehen dort Begriffe, die noch vor 25 kaum bekannt waren. Die Ladeninschriften der "Computer-Klinik" zeigen, wie rasend schnell in den letzten zwei Jahrzehnten sich die Welt durch die Digitalisierung auch in Wannweil verändert hat. Wer wußte vor 20 Jahren um die Bedeutung eines "Notebooks?"

Wenn wir weiter zurückgehen in der technischen Entwicklung: Ab den 1950er Jahren bis in die 1970er Jahre war die Lochkarte ein gängiges Speichermedium. Lochkarten, einst millionenfach vorhanden, sind längst in nur wenigen Exemplaren in die Archive gelangt als Fossil einer vergangenen Datenverarbeitungs-Welt.

Um 1998 befand sich in den Geschäftsräumen in der Hauptstraße 18 eine Fahrschule, die auch keine weiteren Spuren hinterlassen hat. Davor hatte der wohlbekannte Ortspolizist Sakko hier seine Diensträume, bevor Wannweil vom Betzinger Polizeiposten mitbetreut wurde. 1955 hatte die Kreissparkasse Reutlingen hier ihre Filiale errichtet. Die architektonischen Attribute der 1950er Jahre kann man noch an den Fensterrahmen aus Naturstein und an der Schaufensterfront sehen. Bis zum Bezug des Neubaus im Jahre 1984 war in der Hauptstraße 18 die Filiale der Kreissparkasse zu finden.

Nur durch den Fotowettbewerb, den Bürgermeister Willi Obermüller (1899-1987, Bürgermeister 1949 bis 1967) ausgeschrieben hatte, ist uns heute noch das Aussehen des Vorgängerbaus der Hauptstraße 18 überliefert. Dort wohnte eine die "böse Bäs" genannte alte Frau, die ohne geregelte Altersvorsorge ihren Lebensabend verbringen mußte. 2012 erinnern immer weniger Häuser in Wannweil an die Zeit, als die Landwirtschaft "im Flecken" die Haupterwerbsquelle war.

Botho Walldorf

Donnerstag, 5. April 2012

Demnächst bei Bäckerehepaar Bery - Sitzgelegenheit unterm Nussbaum zum Kaffee trinken


Weitere Veränderungen in der Dorfstraße:

Im Herbst 2011 wurde die Dorfstraße mit einem neuen Asphalt-Belag versehen. Die 20 Jahre vorher verlegten Pflastersteine waren uneben geworden.

Viele Pflastersteine wurden in den letzten März-Tagen des Jahres 2012 auch neben Bery´s Dorfbäckerei in der Dorfstraße 27 bewegt. Die Wannweiler Baufirma Kurbi-Bau, die im ehemaligen "Adler" residiert, hat eine gepflasterte Fläche unter dem Nussbaum geschaffen, der noch aus Bäcker Speers Zeiten stammt. Das Bäckerehepaar wird dort in nächster Zeit eine Sitzgelegenheit zum Kaffee trinken anbieten, nachdem die Sitzecke im Verkaufsraum oft belegt ist. In heißen Sommertagen wird die vorbeifließende Echaz für Abkühlung sorgen. So hat wieder ein Stück der Dorfstraße eine neue Nutzung gefunden.

Als die Speers diesen Nussbaum pflanzten, machten sie das einst aus Freude an der Natur. So ist auch das Erscheinungsbild der Dorfstraße einem stetigen Wandel unterworfen. Frühere Zustände schwinden aus dem Erinnerungsvermögen. In diesem Zusammenhang soll an das Aquarium erinnert werden, welches Plattenlegermeister Karl Harrer (1910 bis 1995) bis um 1990 auf dem Nachbargrundstück betrieb.

Botho Walldorf

Mittwoch, 4. April 2012

Blick vom Letten



Blick vom Letten auf Wannweil. Rechts die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. 1891 ließ der württembergische Baurat Heinrich Dolmetsch (Lebenszeit 1847 bis 1908) den Turmaufsatz in dieser Form errichten. Jahrhundertelang hatte ein romanischer Turm das Ortsbild geprägt.

1911 wurde unter Bürgermeister Molfenter das 3. Schulhaus von Wannweil (Eisenbahnschule) errichtet. Grund war die Zunahme der Bevölkerung durch die Arbeitsplätze in der oberen und der unteren Fabrik. Eine grundlegende Sanierung erfolgte um 2008 unter Regie der Ortsbaumeisterin Mergenthaler. Das dazugehörige Aussichtstürmchen auf dem Dachfirst, ein Attribut des Jugendstils war schon bei einer vorangehenden Renovation entfernt worden. 2010 enthält das Gebäude 6 Wohnungen und im Erdgeschoß den Probenraum für den Musikverein Wannweil 1908. Vorindustrielle Bausubstanz ist kaum mehr zu finden. Nur ein einzelner Fachwerkgiebel an der Dorfstraße erinnert an die landwirtschaftliche Vergangenheit Wannweils.

1996 wurde das neue Rathaus nach Plänen des Stuttgarter Architekten Otto fertiggestellt. Es ersetzte den klassizistischen Vorgängerbau von 1839.

Botho Walldorf

Dienstag, 3. April 2012

Old Shatterhand ebnet den Weg für die Eisenbahn, Klein-Lude macht es ihm nach

Noch lange bevor es die Volksbank gab, machte Old Shatterhand in Winnetou I als Vermessungstechniker den Weg frei für die Eisenbahn gen Westen. Klein Lude ist im Jahre 1963 auf seiner Spur. An Ostern verlegt er Schienen für die Ludesche Modelleisenbahn.



Unter dem Motto "Familie Lude und Ostern"

Montag, 2. April 2012

Sonntag, 1. April 2012

"Ich bin wirklich Old Shatterhand" - Ostern 1963 in Wannweil

Ostern 1963 in Wannweil - Immanuel Lude spielt mit seinem Sohn "Winnetou".



Bildertanz-Quelle: Immanuel Lude